Berechnung der CO2-Emissionen
persönlicher Flugreisen

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Es gibt die Möglichkeit, klimawirksame Emissionen, die bei einer persönlichen Flugreise entstehen, zu berechnen und zu kompensieren. Dafür bieten die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO sowie viele deutsche Luftfahrtunternehmen in Kooperation mit Kompensationsanbietern sogenannte CO2-Rechner an, mit denen sich konkrete Werte einfach berechnen lassen.

Ein Beispiel: Sie fliegen von Berlin nach Mallorca und möchten erfahren, welche CO2-Menge Sie erzeugen bzw. wieviel Kraftstoff Sie während des Fluges verbrauchen? Ein CO2-Rechner, zum Beispiel von „myclimate“, verrät es Ihnen: Der Urlaubsflug von Berlin nach Mallorca emittiert pro Person 670 Kilogramm CO2. Eine Kompensation dieser CO2-Emissionen kostet beispielsweise bei „myclimate“ 15 Euro. Das Geld fließt in die Unterstützung von Klimaschutzprojekten, die CO2 einsparen und damit die Emissionen des Urlaubsflugs kompensieren.

Nachfolgend finden Sie die CO2-Rechner der internationalen Luftfahrtorganisationen, der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen sowie des Umweltbundesamtes und ihrer Partnerorganisationen. Die Berechnungsergebnisse der Rechner unterscheiden sich, je nachdem, wie die zusätzliche Klimawirkung des Luftverkehrs bei der Berechnungen berücksichtigt wird.

 

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International Civil Aviation Organization (ICAO)

Der Rechner der ICAO greift auf öffentlich zugängliche Daten zurück und berücksichtigt dabei verschiedene Flugzeugtypen, streckenbezogene Daten sowie die Auslastungen mit Passagieren und Fracht. Der internationale Verband der Fluggesellschaften IATA nutzt diesen Rechner zum Beispiel als Grundlage für freiwillige CO2-Kompensationsangebote der Fluggesellschaften.

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Lufthansa und TUIfly

Lufthansa und TUIfly bieten in Kooperation mit „myclimate“ einen CO2-Rechner an. Dieser errechnet den CO2-Fußabdruck von Flugreisen sowie den Betrag, der für die CO2-Kompensation nötig ist. Zudem schlägt er konkrete Klimaschutzprojekte für die Kompensation vor.

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Flughafen Hamburg

Der CO2-Rechner von „atmosfair“, den der Flughafen Hamburg anbietet, errechnet die Emissionen von Flugreisen. Dabei werden die Faktoren „Sitzklasse“, „Flugart“ sowie „Flugzeugtyp“ mit einbezogen. Als Ergebnis werden konkrete Klimaschutzprojekte vorgeschlagen, mit denen die entsprechenden Emissionen kompensiert werden können.

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Flughafen Köln Bonn

Der Flughafen Köln Bonn bietet auf seiner Webseite in Kooperation mit „myclimate“ einen Rechner an, mit dem die CO2-Emissionen von Flügen berechnet und dann kompensiert werden können.

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Flughafen Stuttgart

Auch der Flughafen Stuttgart bietet seinen Fluggästen die Möglichkeit, die eigenen CO2-Emissionen zu berechnen und zu kompensieren. Dafür kooperiert er mit der Klimaschutzorganisation „atmosfair“. Am Flughafen wurden Computerterminals errichtet, an denen die Fluggäste direkt die Möglichkeit haben, die Auswirkungen ihres Fluges auf das Klima auszugleichen.

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Umweltbundesamt (UBA)

Des Umweltbundesamt (UBA) stellt in Zusammenarbeit mit „KlimAktiv“ einen CO2-Recher zur Verfügung, mit dem man seine gesamte CO2-Bilanz im Blick behalten kann. Hier können unter anderem die eigenen Flugstunden pro Jahr angeben werden, die dann in die persönliche Gesamtbilanz eingerechnet werden.

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